Samstag, 16. August 2008

Ge-Bogen

Heute morgen bin ich schon wieder um 6 Uhr aufgewacht und als erstes zu meinem Biegeplatz geschlichen, den ich gestern abend gemeinsam mit Heidi improvisiert hatte. Dort war nichts aufregendes passiert. Der erste Wurfarm ist immer noch auf die Werkbank gespannt und wartet darauf, dass jemand ihn da rausholt. Das blöde an solchen Geschichten ist, dass man vorher nicht weiss, was dabei rauskommt (also, ob es auch sicher funktioniert hat) und dass man trotzdem tagelang warten muss, bis man mal das Ergebnis zu sehen bekommt. Ich hab zwar schon einmal eine Zwille gekocht und die beiden Enden näher zueinander gebogen. Aber das Holz war ja viel dünner und vor allem zieht man im Nachhinein nicht wieder in die entgegengesetzte Richtung, sondern im rechten Winkel dazu. Jedenfalls ist nun Geduld gefragt. Jeder Wurfarm soll "ein paar Tage" trocknen, wie die geschlossene und völlig unpräzise Meinung des Internets zu diesem Thema ist. Ich versuche, das einzuhalten und mache vielleicht erst am Montag oder Dienstag weiter. Draussen steht noch der Campingkocher mit dem Innenteil des Mülleimers mit einem ziemlich unappetitlichen Sud aus dem, was in den Ritzen des Inneneimers noch so drin hin und sich nicht ausspülen lies. Wenn das Biegen nicht klappt, haben wir danach wenigstens noch einen sauberen Inneneimer.























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