Sonntag, 15. Juni 2008

D'r Dom

Heute hatte ich das unverschämte Glück, bei einer privaten Führung durch oder vielmehr über den Kölner Dom dabei sein zu dürfen. Wir waren eine kleine Gruppe von etwa 10 Leuten, die über den normal Sterblichen wandelten, entlang der Gänge, die nur wenige beschreiten dürfen. Irgendwie finde ich diese Exklusivität schon toll - eine Art von Exklusivität, die nicht durch Geld zu erlangen ist.
















Hier eine schöne Flucht auf die Hohenzollernbrücke von einem der verwinkelten Außengänge.

Zum Abschluss der Führung standen wir auf dem von kühlen Winden umwehten verbleiten Turm auf der Süd(?)-Seite und betrachteten die Touristen, die von einem der beiden Haupttürme zu uns herunter sahen. Irgendwie ein tolles Gefühl.
Der Kölner Dom ist (vermutlich ähnlich wie andere Dome auch) ein merkwürdiges Bauwerk. Einerseits kann man seine Dimensionen gar nicht richtig erfassen: Mir zum Beispiel gelang es immer wieder, nicht zu wissen, auf welcher Seite oder in welchem Teil ich mich eigentlich gerade befand. Andererseits werden auch die kleinsten Details, also auch solche, die man eigentlich nie zu Gesicht bekommt, mit solcher Filigranität bearbeitet, wie man sie bei sich zu Hause kaum vermisst.
















Das habe ich mit Filigranität gemeint. Kleine Blütenkapseln mit Draht gehalten. In 40 Metern Höhe.
















Hier das Richter-Fenster von innen ...
















... und hier von aussen.

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