Wenn man mit der einen Seite fertig ist, reißt man mittels Streichmaß rundherum eine bestimmte Dicke an und hobelt noch die andere Seite weg. Auch hier muss geprüft werden, ob das Ding irgendwie windschief, hohl oder buckelig ist.
Da man also ständig das Brett ausspannen muss und wieder und wieder prüfen muss, kommt man nicht besonders schnell voran. Daher habe ich in 3 Stunden auch nur 2 Bretter auf einen Zentimeter heruntergehobelt. Das sind allerdings Bretter, die bei weitem meine Erwartungen übertreffen. Beim nächsten Mal wird also einfach weiter gehobelt, denn es sind noch 4 weitere Bretter zu schaffen. Solange ich noch hobeln darf, brauch ich mir keine Gedanken über die Eckverbindungen machen.
Da ich zu Hause keine richtige Hobelbank habe und da des Großvaters Hobel nicht mehr ganz auf der Höhe ist, kann ich das Bretter-Thema hier nicht weiter voran treiben.
Macht aber nichts, denn ich habe mich spontan dazu entschlossen, wenigstens einen Teil des durchgerosteten Gartenzauns zu ersetzen. Dieser Tatendrang wurde ausgelöst von der drohenden Schließung der hiesigen Müllkippe. Ich habe noch 3 Tage Zeit, um den alten Drahtzaun dort abzuliefern. Derzeit türmen sich die Drahtrollen und die abgeflexten Pfosten auf der Terrasse. Morgen will ich mit dem Neubau beginnen. Dafür habe ich heute schon wieder Unsummen für Pfosten, Bodenbefestigungen, Lasur, Schrauben und Winkel aller Art ausgegeben. Das tut weh! Ich glaube, ich wurde abgezockt.
UPDATE: Ich habe doch so etwas wie eine Hobelbank improvisiert und nun hobele ich zu Hause fleissig weiter, damit ich noch vor Kursende etwas fertiges in den Händen halten kann.
Hier die Ergebnisse bisher.
Das sind die ersten 3 Bretter, die bereits nahezu fertig sind. Es fehlt eventuell noch der Einsatz eines Putzhobels.
Hier sieht man nochmals die Rohform der Bretter. Diese Bretter sind noch komplett zu bearbeiten.
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