Samstag, 16. Februar 2008

Mit Restalkohol in den Himmel

Heute war es wie vorhergesagt fast windstill bei prächtigem Sonnenschein. Und nachdem ich meinen Kater beim Auslichten(-Helfen) einer lustigen 4 geteilten Linde losgeworden bin und wieder geradeaus sehen konnte, hatte ich noch nicht genug und organisierte noch schnell eine Fällung zweier entsetzlicher, hoher und bereits ausgelichteter Fichten. Auf 9 Meter Höhe auf einer Leiter stehen und noch 6 Meter über sich hängen haben ist ein Scheissgefühl. Aber es ist bis auf 2 kaputte Zaunfelder alles gut gegangen.

Vielleicht muss ich noch erklären, dass zuvor, also am Freitag Abend eine Party bei Freunden stattfand, bei der ich einfach viel zu viel Rotwein getrunken hatte. Ich habe gelernt: Wein ist nichts für lange Abende, lieber Kölsch, das spült sich selbst wieder raus.
















Hier stand Heidi auf etwa 3,5 Meter Höhe und fand es noch recht hoch bis zur Spitze. Ich auch.
Wirklich fies ist der Moment, in dem die Krone wirklich fällt und sich dann vom Rest des Stammes löst. Dann schwingt der bis dahin mit der Krone geneigte Baumstamm-Rest wieder zurück und mit ihm: ich. Da hilft alles Anschnallen nicht. Man denkt, man wird gleich fallen. Besonders blöd kommt es dann, wenn die Kettensäge noch weiterläuft, weil man irgendeinen Dauer-Knopf getroffen hat. Den werde ich bis zum nächsten Mal einfach abknipsen.

Eine weitere Ungeplantheit ist diesmal aufgetreten: Da der zweite Baum mit zwei ab einer Höhe von etwa 3 Metern bestehenden konkurrierenden Trieben gewachsen ist, blieb die erste Krone einfach in der zweiten hängen und ich konnte mich zunächst in Sicherheit bringen, bevor das Ding herunter gezogen wurde. Nach dem Aufprall ist die Krone leider in den Nachbarszaun reingerauscht.
















Hier sieht man die Schnittstellen recht gut (zum Vergrößern anklicken). Man sieht auch, dass der Schnitt auf der rechten Seite ziemlich weit nach außen (rechts) zeigt. Genau so ist die Krone auch gefallen: In den Zaun hinein.
















Hier wurde der Zaun wegen der falschen Kerbe durchschlagen. Die andere Seite sieht nicht so schlimm aus.























Und hier noch einmal die auf einer Höhe von 9,50 Metern gekappten Reststämme in ihrer ganzen Pracht für die Nachwelt.

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