Samstag, 22. Dezember 2007

nur nichts verändern

Heidi und ich sind bereits seit Donnerstag Abend damit beschäftigt, Sophies Zimmer zu renovieren (Weihnachtsgeschenk!). Das involvierte bisher: Tapeten runterkratzen (hier habe ich mich kaum mit Ruhm bekleckert, zumal auch Justin und seine Oma extrem mit halfen), Lackieren eines Regals und einer Kommode (OK, das war ich, hier kann ich auch richtig glänzen, weil ich sowas eigentlich immer recht gewissenhaft mache), Lackieren des riesigen Hochbettes, das mehr ein Zimmer im Zimmer ist und daher recht wuchtig und Lackieren der vor vielen Jahren sicher mühsam abgeschliffenen Holztür. Und natürlich Streichen der Wände (2 gelb und 2 weiß, es sieht ein bisschen nach einem riesigen gekochten Ei aus, aber auf nette und wohnliche Art).
Es gibt einen neuen Kleiderschrank, einen neuen drehbaren rosa Schreibtischstuhl und ein paar kleinere Sachen, die alles irgendwie "neu" machen.
Mehr oder weniger durch Zufall erfuhren wir, dass die Kleine das neue Bett, das wir von Freunden abgestaubt haben, auf keinen Fall und unter Tränen nicht wollen würde. So konnte durch genau diesen Zufall wohl ein Fiasko der wirklich schlimmen Art zu Weihnachten verhindert werden. Mal sehen, was sonst noch so aufstößt. Denn zwar war einerseits der Wunsch nach Veränderung und mal-alles-neu-machen sehr groß und sehr explizit. Dennoch sollte das ganze möglichst ohne Veränderungen über die Bühne gehen.
Nun sind wir gespannt, was die Kleine am Heiligen-Heimwerker-Abend dazu zu melden hat. Morgen wird noch eingeräumt, geputzt und die schlimmsten Platzverschwender in den Keller geschafft. Übermorgen kommt schon das Christkind und liefert die noch benötigte gute Laune ab. Dann kann endlich haltlos Völlerei betrieben werden, denn man hat ja was getan.

Bis dahin sind hoffentlich die Haut-Irritationen und die Kopfschmerzen weg, die durch die fiesen Lösungsmittel und die schlechte winterliche Lüftungssituation nicht zu vermeiden waren.

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