Samstag, 24. November 2007

Die Coleman, Teil III

Nun, da alle Teile beisammen sind, geht das De????ding nicht mehr! Was ist los? Es rußt, verbrennt den Glühstrumpf, so dass er schwarz wird und es fackelt mit fiesen Flammen herum.
Nun bin ich nach Internetrecherche auf der Suche nach irgendwelchem Reinigungsmittelchen, dass die Ruß-Rückstände aus der Lampe holen soll. Ich weiß aber noch nicht, wie ich das Ding auseinander bekommen soll und wo überhaupt die Rückstände sind. Ich will mich definitiv nicht zu einem Lampen-Nerd entwickeln, der den ganzen Tag an nichts anderes denkt als an seine tolle Lampe. Das Ding soll Licht machen und fertig. Vielleicht hat sie es ganz einfach auch hinter sich?
Blöd ist nur, dass ich mittlerweile schon wieder 12 Euro da rein gesteckt habe, die ich mir für eine neue funktionierende Lampe hätte aufsparen können.

Montag, 19. November 2007

Die Coleman, Teil II

Sehr schön! Ganz Köln steht metertief unter irgendeinem Novemberregen, und es ist nicht daran zu denken, im Garten herumzutollen und endlich einmal herauszubekommen, ob die Lampe es denn nun tut. Nach einem echt harten, weil müden Tag auf der Arbeit habe ich zumindest folgendes vorzuweisen:

http://shop.lomography.com/fisheye/galleries/?album=1

Eine feine Sache, besonders, weil's eben nicht digital ist und man eigentlich nicht sieht, was man da für einen Mist zusammenfotografiert. Vielleicht ja doch Weihnachten?
Andererseits bin ich fotografisch gesehen eigentlich ein Kontrollfreak und möchte schon die Möglichkeit haben, alle Parameter einzustellen und das Bild im Sucher so zu sehen, wie es dann auch wird. So gesehen ist das eher eine Therapie-Kamera.

Sonntag, 18. November 2007

Die Coleman, Teil I

Seit ich bei meiner Liebsten eingezogen bin, kenne ich sie schon, die alte Coleman Lampe, die wohl schon vor dem zweiten Weltkrieg hier gewohnt hat. Es ist ein Prachtstück! Alle Teile, bis auf den Glühstrumpf, sind noch vorhanden, lediglich das Sieb, dass den Kraftstoff verteilt, fällt immer wieder ab, weil das Gewinde, das es an der Lampe halten soll, etwas ausgeleiert ist. Gestern kaufte ich eine Doppelpackung Glühstrümpfe und verbrauchte sie leider beide bei der Gewinnung der Erkenntnis, dass zunächst einmal irgendetwas mit diesem Gewinde geschehen müßte, bevor ich mit der Glühstrumpf-Sache anfangen kann. Denn immer, wenn das Ding abgefallen ist, zerbröselte beim Aufprall auch der Glühstrumpf.
Heute morgen hatte ich die Idee, einfach Alu-Folie dazwischen zu klemmen und - es hat anscheinend funktioniert. Nun kann ich noch nicht sagen, was passiert, wenn das Teil eine Weile brennt (zuvor ist der Strumpfhalter nur bei längerer Erwärmung abgefallen) - deswegen der "Teil I" im Titel.
Morgen werde ich nochmal Glühstrümpfe kaufen und dann folgt Teil II.
Dann kann ich zum Beispiel noch darüber berichten, welche Sorgen ich mir mache, weil das Teil ja explodieren könnte. Immerhin ist es ein Benziner!


Und wieder kein Foto gemacht















Vor einer Woche stand ich mal wieder im Baum. Die von V. übriggelassene Baumruine vom Typ Flachwurzler (also Tanne) sollte gefällt werden. Nachdem wie in letzter Zeit üblich bereits der gesamte Vormittag verregnet war und die eigens zum Zweck des Baumfällens angereisten Tante und Onkel auf Langeweile-Shoppen ausweichen und später sogar wieder abreisen mussten, tat sich Nachmittags der Himmel auf und es konnte losgehen. Basti von gegenüber kam feinerweise gleich von selbst (danke!) und wir entlaubten zunächst mal weitere Bäume aus der näheren Umgebung der Tanne, weil es noch recht windig war und die beiden schon ordentlich schwankten. Im Nachhinein ist das eigentlich eine blöde Erklärung. Ich glaube, ich war nur froh über diese Tätigkeiten, denn so musste ich noch nicht fällen, was wirklich eine grausame (für einen selbst) Beschäftigung ist.
Da das Wetter konstant gut blieb, blieb mir irgendwann nichts anderes übrig, als eben doch die Fällung voranzutreiben. Und so fand ich mich nach reichtlich Support-Leistung von seiten Basti mit der Motorsäge im Baum wieder und begann zu sägen. Als ich (waren es Minuten oder Stunden?) später mal den Motor abschaltete, war ich über und über mit Spänen bedeckt. Späne in Mund, Augen, Ohren und vermutlich auch woanders. (Der Witz mit den Schuppen kam später leider gar nicht so gut an ...)
Wie auch immer: Es ging und mir wurden wie durch Zufall keine Gliedmaßen abgetrennt, weder durch die Säge noch durch die runterfallenden und sich in der Luft drehenden Baumteile.
Im Nachhinein ist der Schock eh immer größer über diese gewaltigen Massen Holz, die man da via freiem Fall nach unten befördert. Das zuerst gefällte Stück konnten wir zu dritt gar nicht mehr hochheben!





























Mittlerweile haben die Räumungs- und Landgewinnungsaktivitäten in dem betroffenen Bereich längst begonnen. Die wild herumliegenden Stämme wurden entastet und teilweise abgelängt, die nadeltragenden Zweige von den hinreichend großen Ästen abgetrennt und das Grünzeug zum Sperrmüll gefahren (diesmal nur 2 Touren). Außerdem habe ich schon einmal angefangen, die gigantische Wurzel (wie gesagt, diesmal Flachwurzler, aber mit Nachdruck), auszugraben. Dafür werde ich wohl noch einige Wochenenden benötigen, da diese den halben Garten durchquert.














Hierbei kommen zentnerweise Steine und Zementguß-Teile an die Oberfläche, die von meinen Vorgängern im hinteren Teil des Gartens verscharrt oder von mir dort abgelegt wurden. Ich habe noch keine Ahnung, wohin damit.

Nun ist die Säge wieder mal stumpf, ich habe einen neuen Hackklotz, der breiter und höher ist als der vorherige und ein paar gröbere Teile von vorangegangenen Fällungen konnten schon mal zerkleinert werden (Spaltkeil und 4 kg Hammer, anders geht's nicht).














Wäre der Garten eine Firma, in der ich angestellt wäre, müsste ich mir über mangelnde Arbeit jedenfalls keine Sorgen machen.