Sonntag, 1. Juli 2007

Von wegen Flachwurzler

Nachdem die beiden Bäume nun gefällt worden sind, blieb noch immer die Aufgabe, die Wurzeln herauszuholen. Mit der alten Volksweisheit, Nadelbäume seien Flachwurzler, ging ich gemeinsam mit Justin ans Werk. Nach einer Stunde graben stießen wir auf einen etwa armdicken Seitenstrang einer Wurzel, mehr war auch nach zwei Stunden nicht zu finden.















Am späten Nachmittag, nachdem ich auch wieder ein wenig zu Kräften gekommen war, besuchte und S., der stark am Einsatz der neuen Motorsäge interessiert war. Na gut. Das Ding aus dem Schuppen geholt, bereits von mir vorgemischtes Benzin rein und los ging es. Zunächst wurden die langen Stämme von mittlerweile 4 Bäumen zu Stücke a 1 Meter abgelängt (so nennt man das wohl) und dann gibt er der tiefen Wurzel des vermeintlichen Flachwurzlers mit der Säge den Rest, was wohl auch der Säge oder zumindest deren Kette den Rest gab, denn danach war diese stumpf und wir kamen durch nichts mehr durch.





Naja, irgendwie ging es doch noch und nun ist alles fein säuberlich aufgeschichtet. Ich werde aus den 1m Stücken einen Kletterturm für die Kids bauen. Der soll, nachdem alles gefällt wurde, wenigstens 2 Meter hoch werden. Ich habe selbst schon Respekt vor mir, denn das wird wohl nicht einfach.

Heute hat Heidi für mich ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass Fichten Flachwurzler sind und Tannen beispielsweise nicht. Ich fürchte, die Mehrzahl der Bäume sind Tannen, das gibt noch einen Spaß, wenn wir erst noch deren Wurzeln bergen müssen.

Mittlerweile kann man den Effekt der fehlenden Bäume schon deutlich spüren: Es ist viel heller im hinteren Teil des Gartens. Nur dem alten Hasen macht das wenig Freude, denn der verkriecht sich gern unter irgendetwas. Nun fehlt ihm schon ein großer Teil des "Dachs" aus Bäumen, auch die Zweigberge sind abgeräumt. Wenn erstmal alle Tannen weg sind, muss er sich was anderes suchen.

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