Eine Affinität dazu oder wenigstens das Gefühl, irgendwelche Gedanken irgendwo niederzuschreiben, kennt ja jeder, der einmal als Kind ein Tagebuch hatte. Warum aber sollte man überhaupt so blöd sein, seine Gedanken irgendwo öffentlich abzulegen, wo sie eigentlich jeder einsehen kann? Nach einigem Herumsuchen bei Bloganbietern findet man neben dem üblichen Unfug irgendwelcher Jugendlicher, die ihre Partyfotos irgendwo ausstellen wollen auch seriöse öffentliche oder quasi öffentliche Anbieter, die so etwas wie Foren oder wenigstens ein öffentliches Informationsangebot bereitstellen wollen. Dann gibt es da natürlich die Journalisten oder solche die es nie werden durften, die Blogs (was hab ich geweint!), die nur mal so angelegt wurden und mit nur einem Eintrag gefüllt wurden und dann wieder in Vergessenheit gerieten. Geweint habe ich zwar nicht wirklich, aber betroffen und verärgert war ich schon, weil ich scharf auf die guten URLs bin, die diese ungenutzten Blogs blockieren oder blogieren.
Wo war ich?
Ach ja, die Begründung für die Eröffnung dieses unglaublich neuen und nie zuvor dagewesenen Blogs.
Also, hier ist sie: Auf einer Party im letzten Sommer bin ich wenigstens zum zweiten Mal in meinem Leben ermutigt worden, die im Suff erzählten lustigen Geschichten von meinem Hasen irgendwo niederzuschreiben. Und das will ich versuchen, hier zu tun. Da es nicht immer neues vom blöden Hasen gibt, passt es vielleicht ganz gut, auch mal was über den seit diesem Jahr ernsthaft betriebenen Experimentalgarten zu schreiben. Auch hier passiert so manches.
Ich mache mir allerdings Sorgen darüber, dass es mir vielleicht nicht gelingen wird, den guten Party-Erzählfaden wieder aufzugreifen und weiterzuspinnen. Wir werden sehen ...
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